Jumpstart – An neuen Ideen fehlt es nicht

Nach langem Warten hat es endlich eine Booster Box zu uns geschafft. Leider ist es noch immer nicht möglich welche im regulären Handel zu erhalten, sondern momentan nur über Drittanbieter, die das Glück hatten bei der ersten Welle dabei zu sein. Endlich konnten wir uns auf dieses neue und einzigartige „limited Erlebnis“ stürzen.

Doch was ist Jumpstart eigentlich?

Ein Booster besteht aus sieben bis acht Länder wobei eines davon themenspezifisch ist und eines „Thriving“ [gedeihend] wie zum Beispiel Thriving Heath. Der Rest wird aufgefüllt mit bis zu zwei Rares oder Mythics, drei bis vier Uncommons und Commons bis das 20 Karten Booster voll ist.

Die Thriving Lands sollen beim manafixing helfen, wenn zwei verschiedenfarbige Themen kombiniert werden. Insgesamt gibt es 46 verschiedene Themen angefangen vom flavourish „Above the Clouds“ welche primär fliegenden Kreaturen oder „Devilish“ welche Teufel beinhalten über offensichtliche wie „Goblins“ oder „Elves“ bis hin zu den Planeswalkern Basri Ket, Teferi, Master of Time, Liliana, Waker of the Dead, Chandra, Heart of Fire und Garruk, Unleashed welche auch im M21-Set zu holen waren.

Um niemanden die Überraschung zu verderben ist auf den Packungen kein Indiz welches Thema sich darin verbirgt. Erst beim Öffnen wird einem mittels einer Deckkarte offenbart wie es in diesem Pack zugeht. Unten rechts auf dieser Karte befindet sich ein Manasymbol um zu zeigen um welche Farbe sich dieses Pack dreht.

Wie ist das Spielerlebnis?

Es geht kaum einfacher als so. Jeder Spieler bekommt zwei Booster, machen es auf, entfernen die Deckkarten und mischen den Rest zusammen. Fertig ist ein Deck mit 40 Karten. Abgesehen von Packwars kenne ich kein Limited Format das schneller zustande kommen kann.

Die Seltenheitsgrade der einzelnen Themen sind ungefähr an ihre Stärke geknüpft. Zwar sind die schwarzen Packs zumeist stärker, da sie das meiste Kreaturenremoval haben, können aber gut ausgeglichen werden. So sind viele Kombinationen untereinander recht ausgeglichen.

Auf MTG Arena wurde der Modus schon im Sommer des Vorjahres ermöglicht. Hier bekam man zwei Mal eine Auswahl an drei unterschiedlichen Boostern und stellte sich so ein Deck zusammen. Ein paar Karten wurden jedoch ausgetauscht, da sie von WotC als „zu stark für Historic“ eingestuft wurden. [Ein Glück, dass Uro, Titan of Nature’s Wrath gebannt wurde] Darunter befinden sich Karten wie Lightning Bolt, Reanimate und Rhystic Study. Was uns gleich weiter zur nächsten Frage bringt.

Gibt es überhaupt gute Karten in diesem Format?

Ihr habt richtig gelesen, Rhystic Study hat hier einen Reprint bekommen. Ein Klassiker für jedes blaue Commanderdeck mit einer der lästigsten Fragen im Spiel: „Zahlst du dafür?“

Auch haben solche mächtigen Karten wie Craterhoof Behemoth, Exquisite Blood und Oracle of Mul Daya einen Platz in verschiedenen Themen bekommen.

Aber diese Karten kennen wir doch schon alle und durch den großen Mangel an Printruns wurde deren Preis auch nicht zwingend gedrückt. Die Nachfrage nach den exklusiven Karten wie zum Beispiel Allosaurus Shepherd, einer grandiosen Addition für jedes „Elfball“ Commanderdeck, oder Bruvac the Grandiloquent, dem neuen Millcommander schlechthin, sind sehr groß.

Bis jetzt sind alle Decks auch ohne diese Karten ausgekommen, aber wie wir alle wissen, ist mit einer zusätzlichen Absicherung des Gewinnkonzepts das Spielen selbst leichter und angenehmer und es gibt für alles ein Antwort.

Conclusio

Alles in allem ist Jumpstart eine sehr schöne Abwechslung und ein grandioses Format für Zwischendurch. Mit 423 Reprints von 496 Karten im Set können Wiedereinsteiger ihren Funken erneut enzünden und Magic geniesen ohne sich durch eine Unmenge an Karten durchstöbern zu müssen um ein Deck zu bauen.

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