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Draft Packwars

Kein Alkohol, aber dennoch doppelt gesehen

Double Masters

Nachdem unsere Bestimmungen bezüglich des „Bösen Virus“ ein wenig gelockert wurden ergriffen wir sofort die Chance und feierten dies gleich mit einem kleinen Draft von Double Masters. Natürlich erst nachdem alle einen negativen Antigen-Test vorweisen konnten versteht sich. Besser Vorsicht als Nachsicht.

Besonderheiten dieses Sets

Der Name gibt schon einiges an. Double Masters. Doppelt so viel Wert und bei The Scarab God ist viel Wert in einer Boosterbox. Abgesehen von den beiden Boxtoppern ist auch die Anzahl an Rareslots verdoppelt worden. Auch sind zwei fixe Foilkarten vorhanden die – wie immer – jeden Seltenheitsgrad haben können. Es ist zwar eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, aber sie besteht dennoch, dass man aus einem Pack bis zu vier Rares/Mythics bekommen kann.

Aber was macht man, wenn man so viel Value beim P1P1 [Pack 1, Pick 1; also die erste Karte, die man beim ersten Booster nimmt] hat und nicht eine oder mehrere sehr wertvolle Karten weitergeben möchte? Ganz einfach, man nimmt gleich zwei gute Karten! Aber leider nur bei jeder ersten Karte eines Packs. Persönlich gesehen gab es mir eine gewisse Sicherheit bezüglich der Farben, die ich spielen konnte.

Das Drafterlebnis

Es ist ein Masters-Set. Jedes aus dieser Reihe ist ein sehr komplexes und überaus mächtiges Format für sich selbst. Viele verschiedene Archetypen, bei denen man sehr aufpassen muss, welche Karten man weitergibt und welche man lieber für seinen eigenen Spielplan behält. Meine ersten beiden Picks waren Goblin Guide und Brainstorm. Ersteres nicht nur, damit ich mir einen kleinen Traum erfüllen konnte.

Ich bin dann stetig offengeblieben und bekam jede Menge guter blauer und Artefaktkarten zu fassen. Zuerst war mein Plan Izzet Aggro zu draften mit obengenannten Guide und Goblin Gaveleer, doch wurde dann schnell zu einer Art blue Artifacts mit rotem splash nachdem ich im Pack 2 Jhoira’s Familiar, Frogify und vorallem Brudiclad, Telchor Engineer.

Big Brudi is in the House

Schlussendlich bin ich dann
mit folgendem Deck ausgestiegen.

2 Abrade
2 Brainstorm
1 Brudiclad, Telchor Engineer
1 Cloudreader Sphinx
1 Esperzoa
1 Frogify
1 Goblin Guide
1 Iron League Steed
1 Izzet Charm
1 Jhoira’s Familiar
2 Lightning Axe
1 Mishra’s Bauble
1 Pongify
1 Rapacious Dragon
2 Relic Runner
1 Skinbrand Goblin
1 Treasure Keeper
1 Sphinx of the Guildpact
1 Vedalken Infuser
1 Urza’s Mine
1 Urza’s Power Plant
1 Urza’s Tower
1 Blinkmoth Nexus
1 Buried Ruin
5 Mountain
7 Island

Das Spielerlebnis

Kampf unter Freunden

Cyclonic RIFT

Brudiclad war eine absolute Bombe in meinem Deck und hat mir mehr als nur einmal den Sieg gebracht. Ständig aggressive Myr zu generieren die nach und nach die Front des Gegners dezimieren ist einfach sagenumwoben und im Grunde genommen ein Selbstläufer.

Ein sehr starker Verbündeter in meinem gesamten Deck war die kleine, mechanische Eule Jhoira’s Familiar. Sowohl diese als auch Relic Runner sind in diesem Set gefühlt wesentlich besser als in Dominaria, kommt mir vor. Durch die Kombination mit Mishra’s Bauble und um Zug darauf Esperzoa ermöglichten mir sehr schnell viel Schaden zum Gegner zu tragen.

Meine größte Schwierigkeit hatte ich, als mein Gegner ziemlich viel Removal auf der Hand hatte, meine Kreaturen nach und nach wegschoss und dann mit seiner Armee ins Gesicht gestiegen ist. Es geht nachwievor nichts über eine gute aggressive Strategie.

Packwars

Natürlich konnten Thomas und ich uns nicht nehmen lassen die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und gleich eines unseres Lieblingskurzweils zu veranstalten. Die größte Schwierigkeit daraus bestand darin, die Karten blind in Kartenhüllen zu stecken.

Nachdem diese Hürde jedoch überwunden wurde haben wir uns fast jeder Karte erfreut, welche wir neu aufgedeckt haben. Großes Aufschreien unter den „Zuschauern“ kam jedes Mal, wenn einer von uns eine der Rares/Mythics gespielt hat. Die Giganten Cyclonic Rift und Ad Nauseam standen gegen Doubling Season und Grim Lavamancer.

Es waren beide Decks recht ausgeglichen, indem beide eine Rare hatten, die wertfrei war in dem Format. Zusätzliches Kartenziehen und Verdopplung an Token beziehungsweise Countern sind sehr spezielle Effekte die nicht zwingend notwendig ist.

Darf nicht fehlen beim doppelt Sehen

Wie so oft haben die vielen Commons das Match für sich gewonnen. Auch im Draft selbst sind Kreaturen wie Thraben Inspector oder Parasitic Strix nicht zu unterschätzen. Da hilft Removal wie Pongify leider recht wenig, wenn der Gegner stetig mit fünf Schaden pro Runde rüber kommt.

Für weitere Statistiken und leichterem ansehen meines Decks ist hier der Link zu DeckStats: https://deckstats.net/decks/132519/1929213-double-masters

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